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Selina und Sven wollen ein Haus

Das sind Selina und Sven. Selina und Sven kommen aus Mannheim, sind 30 und 37 Jahre alt und wollen ein Haus. Aber ein Haus kaufen kann sich ja jeder. Sie wollen sich zum Haus hinauf tauschen. Klingt erstmal komisch, ist aber so. Wie sie auf diese Idee kamen und was genau dahinter steckt, das erzählten uns die Beiden.

Selina und Sven sind kurz vor dem dritten Schritt zum ersten Eigenheim. Sie bieten eine Friteuse zum Tausch gegen etwas Größeres und Teureres an.

Auch wenn noch einige Objekte bis zum Traumhaus folgen müssen, sind sie auf einem ganz guten Weg. Denn alles begann mit einer Jubiläumspostkarte aus dem Jahre 2007.

Diese Postkarte boten die beiden Mannheimer auf einer eigenen Facebook-Seite an. Schon zwei Wochen später meldete sich Kerstin aus Wien. Sie wollte unbedingt mit Selina und Sven tauschen.


Die Idee zu diesem ungewöhnlichen Projekt lieferte Kyle MacDonald. Der Kanadier schrieb ein Buch über seine Geschichte. „One Red Paperclip”, fiel Sven in einem Antiquariat zufällig in die Hände. In diesem Buch tauscht Kyle eine Büroklammer wie in dem Kinderspiel “bigger, better” gegen immer größere und teurere Gegenstände. Sein Ziel: ein Haus. Und Kyle MacDonald schaffte es tatsächlich. Innerhalb eines Jahres wurde er stolzer Eigenheimbesitzer.

Selina und Sven wollen nun versuchen ob es in Deutschland ebenso gut funktioniert, wie in Kanada. Aber beide glauben, dass wenn es klappen kann, dann in Mannheim. Das neue Eigenheim soll in einem Radius von 30 km um den Mannheimer Wasserturm liegen. Einen reichen Onkel am Ende gibt es nicht. Sie glauben an ihr Projekt und freuen sich darauf viele neue Menschen kennen zu lernen. Verlieren können sie nicht, denn gewonnen haben sie jetzt schon.

Favorit für den nächsten Tauschschritt ist im Moment ein Herd mit Dunstabzugshaube. Aber erst am Sonntag fällt die Entscheidung. Also schauen sie doch einmal in ihrem Keller und posten sie ihr Tauschobjekt auf der Facebook-Seite von Selina und Sven. Über ihre Vorschläge freuen sich die Beiden.

Ab heute begleiten wir Selina und Sven bei ihrem Vorhaben regelmäßig. Hier erfahren sie zukünftig, wenn es etwas Neues von den Beiden gibt. Natürlich zeigen wir ihnen auch welche Objekte aktuell zum Tausch angeboten werden.

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Play Off Rituale

Wer gerne an Marsmännchen glaubt und an Hexen, und wer denkt dass E.T. tatsächlich erst nach Hause telefoniert hat und dann vom Weltraumtaxi abgeholt wurde, für den sind die Play Offs im Eishockey wie für Süßigkeits Junkies die Vorweihnachtszeit. Er kann für wenige Wochen seinen Fetisch ausleben ohne dafür als geistiges Nachtschattengewächs abgestempelt zu werden. Und so haben viele ihr Ritual. Die Bärte bei den Spielern sind das Bekannteste aber eher eine eher milde Ausgabe davon. Diese Rituale machen auch nicht vor dem Reporterlein halt, der diese Zeilen schreibt. In den 90igern als Mannheim alles abräumte gab es vor jedem Drittel einen Schnapps des Kollegen. Dumm nur, dass von Spiel zu Spiel der Schnapps weniger aber die Gläschen immer größer wurden. Aus 0,01 wurde im Finale 0,1. Das war lustig bis der Hausarzt auf die Leberbremse drückte. Seitdem seht Alk auf der no go Liste . In der jüngeren Vergangenheit gab es ja aber ohnehin  selten Grund das Kind im Mann endlich mal wieder auszuleben. Denn entweder fanden die Play Offs ohne die Adler statt oder das Ritual war kaum geboren, da war es schon wieder zu Grabe getragen. Das ist jetzt anders.

Beim ersten Spiel sah die Anzugsordnung so aus:

Jeans, blaues Cordjacket,  graues T-Shirt- blaue Unterhose, graue Socken. Jeder der genauso matt in der Birne ist, wie das Reporterlein, das diese Zeilen schreibt weiß was jetzt kommt. “Never change a winning cloth” !!!!! Die Adler hatten das erste Play Offs Spiel gewonnen. Und damit begannen die Probleme. Denn jeder anständig dressierte Mann, kennt die Waschmaschine in seinem Haushalt, da ihm seine Beste aller Besten beigebracht hat, dass Buntwäsche bei 90 Grad gewaschen,  hinterher nur noch als Köstum zu Fastnacht taugt. Und weiße Wäsche mit farbiger in die Maschine zu stopfen hat zwar hinterher einen gewißen Unterhaltungswert. Nur muss man dann das Wort weiß streichen. Wie aber bringt man die obigen Klammoten alle so zusammen in sein Miele Goldstück, dass es taufrisch fertig ist für das nächste Spiel ? Die Antwort: Gar nicht. Jetzt bleibt nur noch die Frage: Was tun ? Auch da gibt es nur eine Möglichkeit: Nicht waschen und versuchen so wenig wie möglich zu transpirieren !!!! Was am Beispiel der blauen Unterhose ja durchaus im Bereich des Machbaren liegt , ist bei den Socken ungefähr so realistisch wie die FDP wieder auf 18 % Stimmenateil zu bringen. Vom T-Shirt ganz zu schweigen. Das Ganze hat neben den übel riechenden Nachteilen aber auch eine Sonnenseite. Nie mehr im Lauf des Jahres hat man soviel Platz neben sich. Kleiner Tip noch: Wer es noch geräumiger mag, sollte vor jedem Spiel unbedingt seinen Lieblingsgriechen aufsuchen. 2 Portionen gegrillte Peperoni mit Knoblauch verbunden mit einem Kompliment für das griechische Wirtschaftssystem, damit die Knoblauchmenge vom überraschten aber sofort enthusiastischen Dimi noch größer wird, und schon gehört Dir die ganze Sitzreihe.

Wohl bekomms.

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Fan Forum

Mit Fan Foren ist das so eine Sache ! Eigentlich sind sie ja gut, weil wir Reporter schnell erfahren was die diversen Anhänger gerade so denken und fühlen. Blöd nur, dass sie manchmal schreiben was sie so über uns denken. Und wer liest schon gerne dass er von Eishockey soviel Ahnung hat wie ein rumänischer Schuhputzer in der Bronx , und die Berichte auf dem Niveau des Wochenblattes von Kleinseckelbach im Sudentenland anzusiedeln sind. Ich tröste mich dann immer mit einigen Einträgen die sich noch nicht mal auf diesem ultratiefen Level bewegen:

„…ich war zwar weder beim Spiel noch habe ich Webradio gehört, aber was die Primadonnen da zusammen gespielt haben ist unter aller Sau….“

oder :

„….vielleicht kann ja mal einer der beim Spiel war sagen ob sie tatsächlich wieder mal absolut Null Einsatz gezeigt haben, die würden bei mir Straftraining machen morgens um 4 Uhr……“

Gut dass kein einziger Spieler in diese Foren reinschaut. Das „innige“ Verhältnis zwischen beiden Parteien würde sich in Richtung Winter in Alaska abkühlen. Nur wir Reporter sind halt so deppert und wagen ab und an den Blick in die Foren. Schade, das wir kein eigenes Forum haben, da könnten wir den Spieß mal umdrehen und die andere Seite intensiv beleuchten. Das würde dann so aussehen:

Mo 23.03.11:14 Uhr Nicname Mieser Schreiberling

….habt ihr gestern beim Spiel die Fans in Reihe 3 gesehen. Völlig leblos, gerade als die Mannschaft Unterstützung brauchte kam gar nichts von denen, die sind eine Schande und sollten sofort unser Trikot ausziehen !

Mo 23.03. 13:16 Uhr Nicname Reportergott

…. das fällt mir schon die ganze Saison auf. Sie kriegen die Karten zum Sonderpreis, aber geben am Eingang ihren Kampfgeist ab, solche braucht niemand. Raus werfen , alle raus werfen sage ich.

Die 24.03. 23:12 Nicname Pulitzerpreis Kandidat

….wir müßen ein Zeichen setzten. Die dürfen nicht das Mannheimer Trikot tragen. Ich schlage vor, wir gehen erst nach dem 1. Drittel auf unsere Plätze und setzen uns mit dem Rücken Richtung Fankurve.

Mi 25.03. 02:11 Uhr Nicname Radio Gaga

….komm gerade von einer Sportredaktionsbesprechung aus dem Wilder Eber nach Hause. 14 Bier und 22 Kurze, und fast hätte ich die Sekretärin vom Alten rumgekriegt, das ist die mit Doppel D, die war auch ganz scharf auf mich.

Mi 25.03. 05:12 Uhr Nicname Redaktionsmietze

…. Radio Gaga, wer auf dich scharf ist muss aus dem Blindenheim kommen. Außerdem gehört dein Beitrag in den Threat „ Sex am Arbeitsplatz- ja warum denn nicht !

Mi 25.03. 14:16 Uhr Nicname Mieser Schreiberling

…. bin gerade aufgestanden ??? Im Threat „ Sex am Arbeitsplatz- ja warum denn nicht ! schreibt ein gewießer Bleistiftspitzer, er habe gesehen wie die kleine Braune von der Wirtschaftsredaktion dem Maier ins Ohrläppchen gebissen hat. Weiß jemand mehr davon ?

Do 26.03. 01:13 Uhr ADMIN

….in diesem Threat geht es um Eishockeyfans. Alles Andere bitte rauslaßen.

Do 26.03. 04:12 Uhr Uhr Nicname Radio Gaga

….ich war so nah dran an der Sekretärin vom Alten. Aber der letzte Willi war zu viel, als ich wieder aus dem Klo kam war sie weg. Scheisse

Do 26.03. 14:15 Uhr Nicname Mieser Schreiberling

….bin gerade aufgestanden ??? Radio Gaga, das tut mir leid für Dich. Die kleine Braune von der Wirtschaftsredaktion hat zugegeben dass sie dem Maier ins Ohrläppchen gebissen hat, sie wollte mich eifersüchtig machen, weil sie eigentlich total auf mich abfährt.

Do 26.03. 17:12 Uhr Nicname Redaktionsmieze

…. Mieser Schreiberling, ich habe gerade mit der kleinen Braunen gesprochen, sie heißt übrigens Chantalle, sie sagt sie bekommt Pickel wenn sie dich sieht, du würdest übel nach Nikotin und Schnaps stinken. Wenn Du sie das nächste Mal siehst sei vorsichtig und paß auf deine Weichteile auf.

Fr 27.03. 08:19 Uhr Nicmame Pulitzerpreis Kandidat

…. was ist jetzt eigentlich mit unserer Aktion gegen die Fans ?

Fr 27.03. 17:57 Uhr Nicname Mieser Schreiberling

….bin gerade aufgestanden ??? Pulitzerpreis Kandidat, ich kann nicht mitmachen bei der Aktion ! Wenn ich mich in meinem Zustand mit dem Rücken zu den Fans setze kommen mir die 16 Kümmel hoch, ganz zu schweigen von den 17 Weizen.

Fr 27.03. 23:34 Uhr Nicname Reportergott

….was war denn das Heute. Es steht 1 zu 2 und von den Rängen kommt nichts, absolut tote Hose. Warum nennen die sich Fans, die sollen daheim bleiben, wenn sie keine Lust auf Unterstützung haben. Drecksbande

Fr 27.03. 03:48 Uhr Nicname Radio Gaga, gesendet vom iphone

…. kurz ein paar Zeilen von mir, warte gerade im Theresienkrankenhaus auf den Arzt. Ich habe die kleine Braune von der Wirtschaftsredaktion getroffen im Goldenen Ritter. Sie wollte weder Bier noch Weinschorle sondern nur Champus . Nach der 3. Flasche war ich mir sicher dass ich sie flachlegen würde. Ich habe mich getäuscht. Meine Spezialwaffe Ohrläppchenbiß führte zu Gegenwehr. Hinterher hat mir ein Bekannter von der Braunen erzählt, dass sie Gaumeisterin in Kwong Fe Yung ist, das soll eine asiatische Kampfsportart sein. Laut Schwester Renate, die aber mal so richtig geil aussieht, soweit ich das mit einem halben Auge noch sehen kann, werde ich spätestens Anfang Mai wieder arbeitsfähig sein.

Damit will ich es mal belassen. Hoffentlich wird es niemals ein Fanforum für Reporter geben

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Die Wut und ihre Folgen

Ja, ich bin verärgert und wie. Und wenn ich verärgert bin dann Gute Nacht Umgebung. Ich bin verärgert, weil die Adler das 3. Spiel verloren haben. Mit 1 zu 2 auf eigenem Eis. Nun gehört halt eine Niederlage zum Sport. Aber doch nicht so. Geschätzte 347 Torchancen verballert, und damit die Hamburger am Leben gehalten. Verdammt!!!!!!

Die Beste aller Herzensliebsten war die Erste die mir in den Weg kam. Tut mir ja heute Leid, aber grußlos die Stätte der Schmach zu verlassen, verbunden mit den Worten “Los wir gehen ” um danach auf dem Heimweg nur noch das englische Wort das mit F beginnt und mit uck aufhört zu benutzen….. ich gebe zu das war echt leicht, als ganz leicht daneben. Glücklicherweise sind wir danach aufs Bike gestiegen, um den Ärger abzubauen. Blöd, dass ich vergessen hatte, dass die Beste aller Herzliebsten auch mitfährt. Nach 35 Minuten Vollgas machte ich eine kleine Pause, der Wersteiner Hof hat ein wunderbares dunkles Weizen. Als ich gerade wieder losfahren wollte, kam verschwitzt und außer Atem die Beste aller Herzliebsten an. Sie war nicht gut gelaunt, um es vorsichtig zu formulieren. Irgendwas mit blöder Hund, vielleicht wars auch Volldepp, auf jeden Fall so was in dieser Richtung kam angeflogen. Mein Hinweis, ich hätte gar nicht gewußt, dass sie mitfährt kam auch nicht besonders gut an. Wenn ich ihr wenigstens einmal zuhören würde, war die Antwort. Gefolgt von einem, was kann man schon von einem Sportreporterlein erwarten. Wenn sie Sportreporterlein sagt, dann weiss ich, jetzt wirds richtig Kacke. Ich bin dann im Tempo der Besten aller Herzliebsten mit nach Hause geradelt, wobei das Tempo eher an Joppi Hesters im 250 Meter Rollstuhllauf von Bad Grotzenau erinnerte. Fast wäre ich vom Rad gefallen, ich habs gerade noch geschafft, sonst hätte ich mir wieder anhören müssen, wie mein Alkoholkonsum neben meinem nicht vorhandenen Hirn auch noch den Rest meines Körpers in den Abgrund reisst.

Übrigens, beim Tatort war sie wieder ganz guter Laune. Ich hatte ihr 2 ganz hervorragende Weinschorle gemischt. Hoffentlich gewinnen die Adler bald wieder.

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Wo sind die Bärte

Wer rasiert verliert. Diese, wissentschaftlich in keinster Weise nachgewießene Methode die Saison zu beenden, verkümmert immer mehr. Früher, als Alles besser war, hast Du ab dem Halbfinale nicht mehr gewußt welcher Spieler vor dir steht wegen der Gesichtsbehaarung. Oder war es vielleicht gar kein Spieler, sondern der Drummer von ZZ Top, oder eventuell sogar der Räuber Hotzeplotz. Es war ein richtig lustiges Spielchen. Die Antwort auf die Frage:” Hi Wayne hast du 2 Minuten für ein kurzes Interview ?” kam aus einer Entfernung von 123 Metern: “Hi Alter Sorry steh schon unter der Dusche.” Wer der bärtige tatöwierte Mensch war, an den die Frage eigentlich gerichtet war hat  man nie erfahren. Beim Weggehen brummelte er irgendwas von Shit Reporter und You dont have any idea about the game in seinen Bart.

Heute ist das Alles anders. Die Adler rasieren sich nämlich! Ich habe genau hingeschaut. Ulle trägt so etwas wie ein Bärtchen, Steve Wagner ist nicht genau definiert. Der Rest läßt jeden Tag die Wilkinson Sense durch sein Gesicht rauschen. Unerbittlich, gnadenlos. Wo ist da das Verständnis für Tradition ? Für Brauchtum ? Die niemals niedergeschriebenen Gesetze des Eishockeys ? Oder haben die Frauen was dagegen ? Das Siegerküßchen kommt bebartet wahrscheinlich dem Gefühl ein Kilo Rheinsand zu Mittag zu verputzen ziemlich nah, aber sie könnten doch nach der Saioson wieder knutschen nach Herzenslust. Das richtig Grausame ist die Tatsache, dass die Adler trotzdem gewinnen und wie. Wahrscheinlich genau deswegen, denn nicht nur wir kleinen Schreiberlinge sind völlig durcheinander auch die Freezers aus Hamburg. Und daher erklärt sich auch warum sie so sauer sind und auch so spielen. Die Nordlichter stehen einfach auf Tradition, und sie sind angepißt wegen der fehlenden Haare im Gesicht beim Gegner. Und wenn sie weiter so verärgert auf dem eis rumrennen, dann dürfen sie sich bald rasieren, und den Flug in die Heimat buchen. So das wäre dann auch geklärt.

PS: Übrigens, Udo ist nicht rasiert und zwar seit Wochen. Vor kurzem habe ich ihn deswegen mit Roer Whitaker verwechselt. Als er deswegen anfangen wollte zu singen, habe ich ein Herzattacke simuliert. Er war deswegen hinterher stinkig.Man kann es offenbar niemanden richtig machen.

Abgelegt unter Play Offs Adler 2012

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Adler in den Play Offs

ENDLICH. Es geht los. 52 Spieltage Eishockey liegen hinter uns. Manchmal spannend, manchmal quälend langweilig. Nur, um nun endlich ernsthaft um die Meisterschaft zu spielen. Nicht-Eishockey Fans betrachten uns wie Deppen aus dem Naherholungsgebiet rund um das AKW Pittsburg East. Play Offs sind wie eine Droge, einmal davon probiert und man wird abhängig wie ein Süßigkeiten Junkie. Nach dem Motto: “Ohne Mars bewege ich nicht meinen Arsch”. Früher als Alles besser war, also bevor es Play Offs gab, stand der Meister gefühlte 20 Spieltage vor Ende der Runde fest. Der Rest der Saison war so spannend wie eine Sondersendung zum Thema: “Kann auch ein Heinzelmännchen Vegetarier sein ?”  Seit über 20 Jahren wird nun aber über Monate um nichts anderes als um eine gute Platzierung zum Ende der Vorrunde gespielt. Solange gibt es Play Offs. Und solange schon sind wir Außenseiter in der Gesellschaft.  Am Mitte September haben wir uns durchgekämpft,  Woche um Woche, Monat für Monat. Und ab morgen beginnen die Rituale. Bei Sieg werden im nächsten Spiel die gleichen Klamotten getragen, ungewaschen weil dass den Daniel Craig Geruchstouch bringt. Die Arena wird zuerst mit dem linken Fuß betreten, das Kopfhaar nur noch mit gelber Plastik Seife gewaschen, das Klopapier mehrfach benutzt, Das Mittagessen immer um 12 Uhr auf dem Bauch leigend eingenommen, das Sandwich nur noch mit zerlassener Butter aus dem östlichen Teil von Schimmeldewoog bestrichen, und Alkohol ab Härtegrad 12 getrunken.  Warum das so ist ? Keine Ahnung ! Weil wir verseucht sind, weil uns dieser Virus mit dem lateinischen Namen batterio sul ghiaccio gepackt hat. An Schlafen ist jetzt kaum noch zu denken. Um 3 Uhr nachts kommt es zum pre- orgialen wake up Syndrom. Schweißbäche laufen südwärts Richting Kante des Allerwertesten. Der Blutdrucktabletten Vorrat mindert sich um 90 %. Und das Sprachzentrum nimmt nicht mehr am öffentlichen Leben teil. Endlich es geht los. Morgen.

Euer Nobby 

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In Fürth machte die Sommertour ihrem Namen endlich mal alle Ehre.

Endlich mal kein Regen auf der Sommertour. Und dazu noch hoch-sommerliche Temperaturen. Fassen konnten wir es kaum, genossen es aber sehr, nachdem alles aufgebaut war.

Wie sagt man so schön? Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde. Bürgermeister Volker Oehlenschläger war allerdings viel glücklicher, als er wieder sicheren Boden unter den Füßen hatte. Die Fürther fanden den Einmarsch trotzdem aller erste Sahne.

Ein anderer Einmarsch war auch nicht von schlechten Eltern: Spektakulär, spektakulärer, am spektakulärsten - nach diesem Motto fegte der mehrfache deutsche Trailmeister und aktuelle Weltrekordhalter im Wheele-Kreise-Fahren Horst Hoffmann über den Marktplatz. Und dabei waren weder die Fürther noch die RNF-Action-Truck-Bühne vor im sicher.

Anschließend entführte Norbert Reichard die Zuschauer musikalisch in die Welt der Aborigines.

Nach dem Tauziehen zwischen Bürgern und Gemeindeverwaltung,

fing die Tanzgruppe Freestyle erst richtig an.

Wir haben uns sauwohl in Fürth gefühlt. Vielen Dank für das abwechslungsreiche Programm. Die hessische Gemeinde geht mit 126 Sonderpunkten in den Fernsehwettstreit. Nächste Woche gehts rund in Plankstadt.

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Sommertour 2011: Wir feierten Bergfest in Eberbach…

Dass wir Station in Eberbach machten, das war kaum zu übersehen.
Ob auf der Infobox…

…als Masskotchen der Stadt…

…oder neben unseren Kameramännern…

Eber wohin das Auge sah.

Und wenn es überall in der Region regnet, dann meist in Eberbach nicht. So sagt man zumindest hier. Vielleicht stimmt das sonst - aber Punkt 18 Uhr öffnete Petrus plötzlich die Schleusen. Und innerhalb weniger Minuten stand der Leopoldsplatz unter Wasser.

Die Eberbacher nahmens gelassen - auch wenn einige tierisch nass wurden.

Tierisch dann auch der Einmarsch von Bürgermeister Bernhard Martin.

Angeblich ist die ehemalige englische Queen Victoria fast in Eberbach geboren. Ihr zu Ehren kreierte einst die Konditorei Victoria eine nach ihr benannte Torte. Diese gibt es übrigens mittlerweile auch lactosefrei.

Klar, dass die Eberbacher diese Geschichte mit einem Fünkchen Witz auf die Bühne brachten.

Mit viel Witz ging es dann auch weiter. Nein, Wasserscheu sind die drei Eberbacher Fußballvereine hier wirklich nicht - eher feucht fröhlich. Frei nach dem Motto: Mitten drin, statt nur dabei.

Trockenen Fußes blieben die Step-Maschines, die sich auf der Truckbühne eher die Füße heiß tanzten.

Am Ende musste sich unsere Truck-Bühne dem ultimativen Härtetest stellen Weit über 100 Menschen tummelten sich auf und vor ihr und sangen gemeinsam im Chor.

Uns hats wirklich gut gefallen. 121 Sonderpunkte war uns das wert. Vielen Dank Eberbach.

Und unsere nächste Station heisst Fürth (im Odenwald). Dort wird vor allem der Äppelwoi eine große Rolle spielen.

Und bis dahin wünschen wir noch ein paar sonnige und trockene Tage.

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Sommertour die III: Bammental kündigte 4000 Zuschauer an.

Nadelöhr-groß oder eben klein war der Zugang zum Bammentaler Waldschwimmbad. Für die Fahrer des RNF-Actiontrucks und des Ü-Wagens eine echte Maßarbeit.

Sie reisten deshalb schon am Mittwoch-Abend an. Doch alles kein Problem für unser Team. Dank der Panzerplatten, die eigens für die Sommertour wie eine kleine Autobahn in das Freibad führten, lief es wie am Schnürchen.

Die Bammentaler gaben aber noch mehr. Potzblitz, dachte sich das RNF Team schon, als es am nächsten Mittag inmitten einer Zeltstadt mit Wurst- und Getränkeständen begrüßt wurde.

Diese Mühe wurde natürlich großzügig belohnt. 50 Sonderpunkte vergaben unsere Moderatorinnen Frauke und Tina am Anfang der Sendung allein für diese großartige Aktion.

Nicht nur gigantisch (wir schätzen an der Zahl 4000 kratzten die Zuschauermassen gewaltig),

sondern auch agentisch ging es dann erst richtig los. Bürgermeister Holger Karl alias Daniel Craig aus Bammental legte eine elegante Figur bei seinem Einritt auf dem Swing-Bike hin.

Nicht mit Swing aber mit Country konnte die Band Potzblitz anschließend dem Publikum einheitzen. Mit viel Elan und guter Laune überzeugten sie auf ganzer Linie und konnten damit für wichtige Sonderpunkte auf dem Bammentaler Konto sorgen.
Getanzt wurde viel auf der dritten Sommertour-Station. Bunt ging es dabei immer zu. In ihren selbst genähten Kostümen legten die Las Chiccas eine flotte Sohle auf die Truckbühne.

Ebenso wie die drei Jungs die den Tanz schon im Namen tragen: die Breakdancer zeigten körperliche Höchstleistungen, die nicht nur sie selbst umhaute. Und auch die Kleinsten sorgten mit sehr viel Rhytmus im Blut und strahlenden Gesichtern für afrikanisches Flair. Ein farbenfroher Hingucker im Waldschwimmbad.

Aber nur im Wasser fühlten sich die Bammentaler richtig wohl. Ob im Kanu und kämpferisch

oder nur knöcheltief und mit Bällen bewaffnet,

nass und sportlich musste es sein.
Und dann gab es ja noch die Stadtwette. Bammental musste 50 Schwimm-Tiere innerhalb einer Stunde in das Schwimmbecken bugsieren. Top die Wette galt - und die Bammentaler waren über alle Maße erfolgreich. 97 Tiere waren es und das gab natürlich weitere 50 Sonderpunkte.
Und mit 127 Sonderpunkten insgesamt geht die Gemeinde damit nun nicht nur ins Rennen, sondern hat auch im Moment noch die Nase vorn.

Ob wir in Eberbach mit einem ebenso umwerfenden Großereignis rechnen dürfen, wird sich am kommenden Donnerstag heraus stellen. Denn dann heisst es wieder…

…die Sommertour kommt.

Bis dahin, alles Liebe.

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Bad Bergzabern ruft - die Sommertour kommt

Meine lieben Freunde der Sommertour…

…erstmal muss ich mich bei euch entschuldigen, dass ich heute erst mit einer kleinen Zusammenfassung der Station in Bergzabern auftrumpfe. Leider hielt mich die Sommertour an anderer Stelle davon ab, meine Eindrücke hier mit euch zu teilen.

Um die Mittagszeit eroberte das RNF-Team den Schloßplatz. Mit Kisten, Kästen und Kabeln und vielem anderen mehr, eben, was Fernsehleute so alles dabei haben. Probleme den RNF-Actiontruck an seine Stelle zu manövrieren, gab es dieses mal keine - der Bad Bergzabener Schlossplatz bot genung Rangierfläche.

Unsere obligatorische Ablaufbesprechung, brachte dann sehr schnell die spannenden Aktionspunkte hervor:

-Stadtwette: das Stadtwappen wird 2x2 m groß zu Pappe gebracht 
-Sketch über die Verleihung der Stadtrechte am 12.04.1286 
-die Pfälzer Helden performen 3 Lieder
-die Hutschelhexen tanzen um einen Kessel
-Böhämmer Jagdclub schießt auf Vögel

Darüber freute sich nicht nur unser technischer Leiter…

…spätestens zu Beginn der Aufzeichnung waren dann auch alle anderen happy. Und das lag bestimmt nicht nur am guten Wetter.

Und wer jetzt noch kein Lächeln auf den Lippen hatte, musste spätestens dann schmunzeln, als Bürgermeister Harald Bratz nach seiner königlichen Lesehilfe und seinem königlichen Schreibgerät verlangte. Denn ein Großereignis der Gemeinde durfte hier natürlich nicht fehlen: die Verleihung der Stadtrechte anno 1286.

So richtig aktiv sind sie eigentlich nur im Winter, genauer gesagt zur Fastnacht. Weckt man sie zur Un-Zeit, etwa im Sommer, weil da gerade ein Fernsehteam rumspringt, können sie ganz schön grantig werden. Die Hutschelhexen. Zur Sommertour kamen sie dann doch, mit giftigem Gebräu und gefährlichem Blick und räucherten unser Team mal so ordentlich ein.

Zum Schluss durfte natürlich die Auflösung der Stadtwette nicht fehlen. 1 Stunde hatte der Künstler Zeit, das Stadtwappen auf eine 2x2 Meter große Pappe zu sprayen. Wette geglückt. 50 Sonderpunkte dafür.

 

Mit 96 Sonderpunkten ging Bergzabern dann letztendlich ins Rennen.

Unsere dritte Station heisst Bammental. Die Gemeinde ließ verkünden, sie rechne mit rund 4000 Zuschauern. Das könnte einen Rekord darstellen. Wir sind gespannt und freuen uns sehr.